Die neue Generation von InformationWorkern lernt schon früh mit den Tools produktiv umzugehen.
Podcasting erobert Schulen und Universitäten
Das junge Medium Podcast, das Produzieren und Anbieten von Audio- oder Videodateien im Internet, soll Lehrern, Schülern und Studenten die Möglichkeit bieten, unabhängig von Zeit und Ort auf Lerninhalte zuzugreifen. Auf der Bildungsmesse didacta 2006, die derzeit in Hannover stattfindet, stellt Apple Lösungen für Forschung und Lehre vor. "Jeder kann mit minimalem Kostenaufwand Sendungen erstellen und im Internet zugänglich machen", erklärt Georg Albrecht, Apple-Unternehmenssprecher. "Das ist ein neuer Weg, bequem, einfach und schnell Informationen zu verbreiten", meint Albrecht weiter. In den USA setzen Universitäten dieses Medium im Lehrbetrieb bereits ein. In Deutschland erwartet Apple einen ähnlichen Bedeutungsanstieg. Unternehmenssprecher Albrecht berichtet von Lehrern, die ihre Hausaufgaben als Podcasts ausschicken und besonders rege Teilnahme von sonst esinteressierten Schülern erfahren. "Podcasts können ansprechend gestaltet werden, das steigert die Motivation", erläutert Albrecht. Über RSS-Feeds könne Bildungsmaterial schnell und simpel weiter gegeben werden und wäre über eine Synchronisation mit iTunes auf dem mobilen iPod jederzeit verfügbar. Seit der Markteinführung hat Apple über 42 Mio. iPods verkauft und blickt positiv in die Zukunft, so Albrecht. Das Medium Podcast entwickelte sich erst 2004 und kam im letzen Jahr in Schwung. Neben Apple bemüht sich auch Microsoft mit einer "digital learning" Initiative. Microsoft hat ein wesentlich komplexeres System aufgebaut, welches mehr Möglichkeiiten der Interaktion zulassen, gleichzeitig aber leider wesentlich höhere Einstiegsbarrieren aufweist. Die SchülerInnen sind auf alle Fälle offen für neue Medien und Unterrichtsformen, wichtig ist, dass jezt man jetzt die Lehrer, Professoren und Ausbildner in Europa motivieren kann, diese neuen Möglichkeiten zu nutzen.
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