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Produktivität in Projektteams

Eine von der Stiftung Produktive Schweiz und dem Schweizerischen Produktivitätsinstitut durchgeführte Studie zur Produktivität in Schweizer Projektteams, brachte überraschende Resultate:

  • Teams, welche ihre Organisationsstruktur an die äusseren Anforderungen anpassen, sind produktiver als diejenigen, die dies nicht tun (Das ist nicht so überraschend, weil der Erfolg einer Organisation mit ihrer Anpassungsfähigkeit an die Umwelt zu tun hat - so auch in Teams)
  • Die Kommunikationsstrukturen und die Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel sind wichtige Komponenten der Teamproduktivität. Bei einem so genannten Misfit haben diese einen negativen Einfluss auf die Produktivität von Projektteams (Ein schönes Resultat, da jeder erfolgreiche Projektleiter ein Kommunikator und Motivator sein muss und sein Team auf ein gemeinsames Ziel ausrichten sollte, wobei jedem Teammitglied klar sein sollte, was genau er oder sie zur Zielerreichung beiträgt)
  • Je virtueller, das heisst je geographisch verteilter ein Team ist, desto stärker der Einfluss der Dimensionen Kommunikation und Zielausrichtung (Bei virtuellen Teams kann man/frau nicht einfach in den nächsten Raum gehen und die Sache “face to face” regeln und E-Mail-Schreiben ist nicht ganz einfach)
  • Die Dimensionen Teamkultur und Management sind in traditionelleren, das heisst Teams am gleichen Ort, in der gleichen Organisation, wichtiger als in virtuellen (Die Zusammenarbeit ist einfach besser, wenn sich die Leute mögen und wissen, dass sie geführt werden). Dies ist das eigentlich überraschende Ergebnis: Bisher ging man davon aus, dass die Teamkultur - was immer darunter verstanden wird - auch in virtuellen Teams wichtig ist. Vielleicht sind die Virtuellen einfach Einzelkämpfer, die professionell ihren Job erledigen.

Fazit: Projektleiter, die ein virtuelles Team leiten, das auf verschiedene Standorte, möglicherweise auf verschiedene Zeitzonen verteilt ist, müssen ihre Teammitglieder auf ein gemeinsames Ziel ausrichten und adäquate, das heisst den Anforderungen entsprechende Kommunikationsstrukturen etablieren. Wie wärs mit einer Kollaborationsplattform?

Eine englische Zusammenfassung der Resultate finden Sie hier: Zusammenfassung-VTA

Posted on Donnerstag, Oktober 16, 2008 by Registered CommenterPascal Sieber | CommentsPost a Comment

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